Pflegekräfte in der Pause

Pflegekräfte müssen oft lange und anstrengende Schichten arbeiten. Dabei ist es wichtig, auch mal eine Pause einzulegen, um sich zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen. Doch wie kann man eine entspannte Pause machen, wenn man ständig unter Stress steht?

Hier sind fünf Tipps für eine entspannte Pause:  

Gesund essen für mehr Energie

Als Pflegekraft hast du einen anstrengenden Job. Es ist wichtig, dass du dich ausgewogen ernährst, um dich gesund zu halten und auch genug Energie zu haben, um den Tag zu überstehen. Viele Menschen greifen in der Mittagspause zu ungesunden Snacks wie Chips oder Schokolade, weil sie schnell satt werden und keine Zeit haben, etwas anderes zu essen. Aber dies ist keine gesunde Ernährung und kann dir nicht die notwendige Energie geben, um den Rest des Tages zu bewältigen.

Bereite dir am besten schon am Vortag einen ausgewogenen Mittagssnack aus z.B Obst, Gemüse, Vollkornbrote oder Müsli vor. Milchprodukte wie ein gesunder Joghurt beinhalten wichtiges Calcium und bringen Energie.

Auch wenn mal keine Pause möglich ist, greifst du im Dienstzimmer am besten nicht zu Schokolade und Fruchtgummi im vorbeigehen. Nüsse und Trockenfrüche schmecken genauso gut, sind obendrein noch gesund und bringen viel Energie.

In Bewegung bleiben oder Füße hochlegen?

Dies ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen, die in der Pflege arbeiten. Die Wahrheit ist, dass es keine richtige Antwort gibt. Es kommt darauf an, welchen Typ von Person du bist und wie der Arbeitstag bis dahin aussah.

Manche Menschen mögen es, in Bewegung zu bleiben und sich zu bewegen, während andere lieber entspannen und die Beine hochlegen. Es gibt auch Menschen, die gerne eine Kombination aus beidem machen. Du warst bis jetzt nur am rennen und dir tun die Füße weh? Dann könnte eine Entspannung für deine Beine ganz gut tun.

Wenn du dich hinsetzt und dich 30min nicht bewegst, kann das aber auch unschöne Folgen für den Rest der Schicht bedeuten. Der Kreislauf beruhigt sich und du wirst müde. Manche Pflegekräfte haben dann Probleme wieder richtig fit und wach zu werden. So kann der Rest der Schicht sogar noch anstrengender werden.

Solchen Pflegekräften empfehlt es sich, mit einem entspannten Spaziergang in Bewegung zu bleiben. Welcher Typ du bist solltest du einfach austesten.

Nicht erreichbar sein

Es kommt natürlich darauf an, in welcher Form der Pflege du arbeitest. Wenn möglich sei nicht erreichbar in der Pause. Lass das Diensttelefon und den Pieper auf Station. Nur so gewährleistest du eine wirklich entspannte Pause.  Wenn du jedes mal aus deiner Entspannung gerissen wirst, weil es piept oder klingelt,  kann die Pause sogar noch Energie kosten.

Wenn du das möchtest, kannst du auch die Einrichtung komplett verlassen, um Abstand zur Arbeit zu bekommen. Die Pause ist rechtlich deine Freizeit und dort kannst du hingehen wo du möchten. Du musst lediglich sicherstellen, dass du pünktlich zum Ende der Pause wieder vor Ort sind.

Ruhe oder Smalltalk?

In der Pflege gibt es verschiedene Auffassungen darüber, wie die Pause genutzt werden sollte. Auf der einen Seite gibt es diejenigen, die sich ausruhen und entspannen möchten, damit sie für die weitere Schicht fit sind. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die sich mit Kollegen und Kolleginnen unterhalten möchten, um das Teamgefühl zu stärken. Bist du lieber der „Ruhe-Typ“ sprich mit deinen Kollegen und Kolleginnen ab, dass du separat Pause machen möchtest. Es findet sich immer eine Lösung. Wichtig ist, dass alle zufrieden sind und sie nicht genervter aus der Pause rausgehen, als sie reingegangen sind.

Ein Tipp für zu laute Pausenräume sind auch „in ear Kopfhörer“. So kannst du dir zum Beispiel Entspannungsmusik oder deine Lieblingssongs anhören und entspannen, ohne den Smalltalk der Kollegen und Kolleginnen mitzuhören.

Schon einmal Meditation oder einen powernap versucht?

Eine Möglichkeit, um unseren Geist und Körper zu entspannen, ist Meditation. Meditation hilft uns, unsere Gedanken zu beruhigen und uns auf den Moment zu konzentrieren. Auch wenn du denkst, dass du nicht meditieren kannst, gibt es viele verschiedene Techniken und Arten der Meditation, die du ausprobieren kannst.

Eine einfache Möglichkeit, sie auszuprobieren, ist, sich in einem bequemen Sitz hinzusetzen und die Augen zu schließen. Atme ein paar Mal tief durch und konzentriere dich auf deinen Atem. Achte darauf, wie dein Körper sich anfühlt und versuche alle anderen Gedanken auszublenden.
Eine andere Möglichkeit, um sich zu entspannen, ist ein powernap. Dabei handelt es sich um ein kurzes Schläfchen von 10-20 Minuten, das uns die nötige Energie für den Rest des Tages gibt.

Auch hier gibt es wieder die Option in ear Kopfhörer zu nutzen. So kannst du Meditations-Musik hören und dich entspannen, obwohl Kollegen und Kolleginnen sich im Raum unterhalten. Verschiedene Playlists dazu gibt es zum Beispiel auf Spotify.

Egal welcher Typ du bist und für welche Arten der Entspannung du dich entscheidest, wichtig ist, dass du eine Pause machst und zur Entspannung findest. Leider laufen viele Pflegekräfte am Rande der Erschöpfung und haben kaum Zeit für eine entspannte Pause. Wenn das auf dich zutrifft und für dich entspannte Pausen eher die Seltenheit sind, solltest du ernsthaft über einen Arbeitgeberwechsel nachdenken.

Bei uns auf Dienstzimmer.com findest du die Arbeitgeber, bei der gute Pflege und eine entspannte Pause wieder möglich sind. Das ganze ohne leere Versprechen sondern echte Bewertungen von echten Pflegekräften.

Artikel teilen

Facebook
WhatsApp
LinkedIn
Email
Twitter

Empfohlene Beiträge