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In der Pflege ist körperliche Belastung ein großes Thema. Pflegekräfte haben einen anstrengenden Job.

Es ist wichtig für Pflegekräfte, sich der körperlichen Belastungen, die sie jeden Tag ausgesetzt sind, bewusst zu sein. Es ist auch wichtig, Möglichkeiten zu finden, um diese Belastungen zu minimieren. Dieser Artikel soll einige Tipps geben, wie du als Pflegekraft körperliche Belastungen minimieren kannst.

Was ist körperliche Belastung?

Körperliche Belastung ist ein Begriff, den man häufig in Zusammenhang mit Arbeit und Gesundheit hört. Aber was genau ist körperliche Belastung?

Körperliche Belastung ist die körperliche Anstrengung, die bei der Arbeit aufgewendet wird. Dies kann durch Heben, Tragen, Schieben, Ziehen oder durch Körperhaltungen und Bewegungen verursacht werden.

Körperliche Belastungen können zu Muskelkater, Schmerzen und sogar zu Verletzungen führen, wenn sie nicht richtig behandelt werden. Daher ist es wichtig, dass du weißt, wie man mit körperlicher Belastung umgehst, um dich und deine Patienten zu schützen.

Warum ist körperliche Belastung gerade für Pflegekräfte ein Problem?

Körperliche Belastung ist ein allgegenwärtiges Problem in der Pflege, das oft ignoriert oder als unvermeidlich hingenommen wird. In den meisten Fällen wird angenommen, dass körperliche Belastung einfach zum Job gehört und dass du als Pflegekraft dich damit abfinden musst. Allerdings können die Folgen von körperlicher Belastung für dich erheblich sein und sowohl deine Gesundheit als auch deine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Du lagerst Patienten, hebst sie aus dem Bett und mobilisierst sie in ihre Rollstühle. Oft musst du auch stundenlang stehen oder gehen. Diese körperliche Belastung kann zu Rückenschmerzen, Muskelschmerzen und sogar zu langfristigen Gesundheitsproblemen führen.

Eine gute Prävention ist wichtig

Studien und Analysen der Krankenversicherungen zeigen immer wieder, dass Schmerzen und Überbelastungen, vor allem des Rückens, einer der häufigsten Beschwerden von Pflegekräften sind.

Arbeitgeber in der Pflege sind daher gesetzlich verpflichtet, die Arbeitsbedingungen so weit wie möglich so zu gestalten, dass die Gesundheit der Pflegekräfte nicht gefährdet wird. 

Aber auch du selbst stehst in der Verantwortung auf deine Gesundheit zu achten und durch eine möglichst gute Prävention Verletzungen vorzubeugen.

Sport hilft Körper und Geist

Der menschliche Körper ist eine beeindruckende Maschine. Jeden Tag muss dein Herz ungefähr 100.000 Mal schlagen, um dein Blut durch deinen Körper zu pumpen und du musst täglich 20.000 Atemzüge machen

Zwischen den Schichtdiensten und dem Organisieren des Tagesablaufs ist es schwer, Zeit für dich selbst zu finden. Aber es ist wichtig, dass du dir regelmäßig Auszeiten nimmst, um dich zu erholen und zu entspannen. Eine gute Möglichkeit, dich zu entspannen, ist Sport.

Sport hilft nicht nur, deinem Körper in Form zu halten, sondern auch deinen Geist. Wenn du dich regelmäßig sportlich betätigst, wirst du merken, dass du zum Beispiel nicht nur weniger Rückenschmerzen bekommst und körperlich belastbarer wirst sondern auch, dass du dich besser konzentrieren kannst und weniger angespannt bist. Sport ist also eine gute Möglichkeit, um sowohl körperlich belastbarer als auch mental fit zu bleiben.

Hilfsmittel nutzen um den Körper zu schonen

Jeden Tag musst du Menschen aufrichten, aus dem Bett heben und vieles mehr. Das alles ohne die richtigen Hilfsmittel kann zu Rückenschmerzen, Verspannungen und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Auch wenn du kaum Zeit hast, solltest du auf das Nutzen von Hebe- und Stehliftern auf Zeitersparnis nicht verzichten. Im ersten Moment geht das Heben zum Beispiel aus dem Pflegebett schneller ohne Hilfsmittel, doch das ist jedes mal eine starke körperliche Belastung und kann sich schnell in Form von Schmerzen rächen.

Du sollten daher möglichst nie auf Hilfsmittel verzichten.

An Kursen teilnehmen

Nahezu jedes Fitnessstudio bietet verschiedene Kurse an die gerade für Pflegekräfte geeignet sind. Inzwischen habe aber auch viele Arbeitgeber erkannt, dass Kurse wie die Rückenschule viele Krankmeldungen vorbeugen. Aus diesem Grund bieten viele Arbeitgeber mittlerweile Zuschüsse zu diesen Kursen oder bieten sie gleich in den eigenen Räumlichkeiten an.

Rückenschule ist ein wichtiger Kurs für Pflegekräfte, die an Rückenschmerzen leiden. Der Kurs gibt dir die Möglichkeit, dich selbst zu behandeln und die Schmerzen zu lindern. Rückenschule ist auch wichtig, weil du in deinem Beruf viel hebst und trägst. Der Kurs lehrt dir, wie du deinen Rücken richtig stützt und hebst, um Verletzungen zu vermeiden.

Regelmäßig Pausen machen

Pflegekräfte sind ständig beschäftigt und haben oft nicht genug Zeit für Pausen. Dies kann jedoch zu einem Problem werden, da ständiges Arbeiten ohne Pause die Gesundheit und die körperliche Belastung negativ beeinflussen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen, um dich zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen.

Wie du deine Pause sinnvoll nutzt, haben wir bereits in einem vorherigen Artikel gezeigt.

Egal wie stressig der Pflegealltag auch sein mag. Du solltest auf deine Gesundheit achten und solltest falsche körperliche Belastungen möglichst vermeiden.

Wenn dies bei deinem jetzigen Arbeitgeber nicht möglich sein sollte, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf Dienstzimmer.com. Hier findest du viele von Pflegekräften bewertete Arbeitgeber. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein genauer Blick auf den Bewertungspunkt „Ausstattung“ .

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