Zwei Menschen halten Hände

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

wieder ist ein Monat vergangen und wir möchten Euch hier erneut die interessantesten Fakten und News rund um die Pflege, Medizin und Gesundheit von Dienstzimmer.com präsentieren.

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Die beliebtesten Fakten des Monats Mai 2020

Fakt #1

Im Rettungsdienst bleiben offene Stellen im Schnitt 124 Tage unbesetzt

Fakt #2

Laut dem wissenschaftlichen Institut der Bundesagentur für Arbeit fehlt in Ostdeutschland eine ganze Generation an Pflegekräften.

Fakt #3

Angstzustände, Stimmungsschwankungen und Depressionen bei Frauen, wurden früher durch Ärzte mit „Hysterie“ diagnostiziert. Die damalige Behandlung durch den Arzt war eine „Beckenmassage“, welche einen Hysterischen Anfall auslösen sollte. Heute besser bekannt als Orgasmus.

Die Hyteriebehandlung war so beliebt bei den Frauen, dass Ärzte am Ende eines Arbeitstages erschöpft waren und völlig verkrampfte Hände hatten. In ihrer Not erfanden Ärzte ein vibrierendes Gerät, welches die Arbeit erleichtern sollte und die manuelle Therapie überflüssig machte – der Vibrator war geboren.

Erst als der Vibrator in den ersten pornografischen Filmen auftauche, wurde er als erotisches Spielzeug bekannt.

Fakt #4

Laut einer französischen Studie sind lediglich 5% der Corona-erkrankten Patienten raucher. Laut Forschern, könnte der Grund dafür sein, dass Nikotin die gleichen Zellrezeptoren wie das Virus besetzt. Die Forscher möchten diese These nun mit Nikotinpflaster testen.

Fakt #5

Weil die rente um 3% gestiegen ist, müssen zukünftig 48.000 Senioren ihre Rente versteuern und haben somit weniger als vorher. Die Zahl der steuerpflichtigen Rentner steigt somit auf 4,98 Millionen.

Fakt #6

Über 60% der Alten- und Krankenpflegekräfte geben an, von drei oder mehr psychosomatische Beschwerden betroffen zu sein. In allen anderen Berufsgruppen liegt die Zahl bei knapp 40%.

Fakt #7

Jeder Rettungshelikopter in Deutschland bedient einen Radius von 50km. Das bedeutet, dass überall in Deutschland innerhalb von 10 Minuten ein Rettungshelikopter zur Verfügung steht.

Fakt #8

Nutzer von Elektrorollstühlen dürfen diesen nur bis zu einem Blutalkoholwert von 1,5 Promille bewegen und müssen dann auf einen handgetriebenen Rollstuhl wechseln. Ansonsten droht ein Fahrverbot. So hat das Amtsgericht Löbau im Jahr 2007 entschieden.

(07.062007/5 DS 430 Js 17736/06)

Fakt #9

Nachdem Captain Tom, durch seine 100 Runden im Garten, ca. 30 Millionen Pfund für das britische Gesundheitssystem sammelte, soll er nun zum Ritter geschlagen werden. Herzlichen Glückwunsch Sir Captain Tom!

Fakt #10

Wenn man als Pflegekraft den neuen Mindestlohn erhält, muss man 53 Jahre in Vollzeit arbeiten um Rente auf Grundsicherungs-Niveau zu erhalten.

 

Die beliebtesten News des Monats
Mai 2020

Klopapier als Dankeschön:

In der Diakoniestation Teinachtal haben Kollegen*innen für ihren unermüdlichen Einsatz ein ganz besonderes Dankeschön erhalten – ein Paket Toilettenpapier. -In dieser besonderen Zeit sei die Arbeit der Mitarbeiter*innen oftmals noch wertvoller als sonst, bedeutet aber gleichzeitig auch eine höhere Belastung als gewöhnlich, so die Diakoniestation.-

 

Und nun sitzen sie gemeinsam auf einem Wölkchen und beschützen ihre Liebsten:

Es ist ein herzzerreißendes Ereignis, das sich vor wenigen Tagen in dem US-Bundesstaat Wisconsin ereignete. Ein altes Liebespaar wurde nach 73 Jahren Ehe durch das Coronavirus für immer getrennt. Der 94-Jährige Wilford Kepler verließ diese Welt kurz vor seiner großen Liebe. Als dieser am Ostersonntag 2020 ein Bad nehmen wollte, war er ausgerutscht und erlitt ein starkes Schädel-Hirn-Trauma. Am 18. April erlag Wilford im selben Krankenhaus seinen Verletzungen, in dem auch seine Mary lag. Die 92-jährige Mary Kepler starb sechs Stunden nach ihrem Mann.

Sie waren beide positiv auf das Corona-Virus getestet worden. „Ich wurde von Engeln beschützt“, diese Worte soll Mary laut „DailyMail“ kurz vor ihrem Tod geäußert haben. Dank des Krankenhauspersonals durfte die Ehefrau in den letzten Tagen ihres gemeinsamen Daseins die Hand ihres Mannes halten. Und das alles trotz der strengen Quarantäne-Regeln.

Die langjährige Liebe des Ehepaars hatte schon viel überstanden. Unter anderem auch den zweiten Weltkrieg: Während dieser Zeit waren die beiden ständig im Briefkontakt, um ihre Beziehung zu erhalten. Nach dem Krieg, 1946, heirateten sie. „Den beiden war klar, was auf sie zukommt, und sie haben Frieden damit geschlossen“, erzählt eine Krankenschwester der Zeitung. Nicht nur den Krankenschwestern, Pflegern und Ärzten bleibt das Paar aufgrund seiner außergewöhnlichen Geschichte im Gedächtnis. Die beiden hinterlassen eine große trauernde Familie: drei Kinder, acht Enkel sowie sechs Urenkel.

Ein Sohn, Micheal Kepler, beschreibt seine Eltern mit ergreifenden Worten: „Sie haben Dinge für unsere Familie getan, bei denen sich andere Kinder nur wünschen würden, dass ihre Eltern das für sie tun.“ „Das beeinflusst unsere Familie sehr, denn wir haben unsere Familie verloren“, betrauert eine Enkelin den Tod ihrer Großeltern.


https://www.focus.de/panorama/welt/von-engeln-beschuetzt-als-sie-gingen-hielten-sie-haendchen-altes-ehepaar-stirbt-innerhalb-kuerzester-zeit_id_11931667.html

 

Oberster Gerichtshof in den Niederlanden erlaubt Euthanasie gegen den Patientenwillen:

Am Dienstag vergangener Woche hatte der Hohe Rat in Den Haag (Niederlande) die Entscheidung eines vorinstanzlichen Gerichts bestätigt, das eine Ärztin vom Vorwurf des Mordes freigesprochen hatte. Die hatte im Jahr 2016 eine an Demenz erkrankte Patientin auf Wunsch ihres Ehemannes getötet.

Medienberichten zufolge hatte die 74-jährige Patientin zwar tatsächlich schriftlich verfügt, dass sie im Falle eines unerträglichen Leidens getötet werden wolle, dies jedoch mit den Worten eingeschränkt: „Wenn ich denke, dass die Zeit dafür reif ist“. Als die Frau später an Alzheimer erkrankte und in ein Pflegeheim umzog, bat der Ehemann dort einen Arzt, seine Gattin auf Basis ihrer Patientenverfügung zu töten. Diesem Ansinnen soll die Frau mehrfach widersprochen haben. Nachdem jedoch zwei hinzugezogene Ärzte die Voraussetzungen für eine Euthanasie als erfüllt betrachteten, entschied die Familie der Frau, dass diese getötet werden solle.

Die Ärztin, gegen die die Staatsanwaltschaft später Anklage erhob, mischte der 74-Jährigen zunächst ein Beruhigungsmittel in den Kaffee und verabreichte ihr dann ohne ihr Wissen ein tödliches Präparat. Als die Frau erwachte und sich wehrte, wurde sie von ihren Angehörigen so lange festgehalten, bis bei ihr der Tod eintrat.

Die regionale Prüfungskommission überwies den Fall nach Sichtung der Akten an die Staatsanwaltschaft. Die klagte daraufhin die Ärztin wegen Mordes an und warf ihr vor, ein aufklärendes Gespräch mit der Patientin unterlassen zu haben. Bei dem anschließenden Prozess sprach ein Gericht in Den Haag die Ärztin jedoch vom Vorwurf des Mordes frei. Ein weiteres Gespräch sei unnötig gewesen, da sich die Patientin nicht mehr kohärent habe äußern können. Auch hätte ein solches Gespräch die Unruhe der Patientin weiter verstärkt. Die Ärztin habe die Euthanasie „so angenehm wie möglich“ durchgeführt. Ferner seien sämtliche Sorgfaltspflichten, die das Gesetz vorschreibe, eingehalten worden.

https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/niederlande-ermoeglicht-euthanasie-gegen-patientenwillen;art315,207855

 

Rewe schenkt allen im Gesundheitswesen beschäftigten 5% pro Einkauf:

Rund 2 Millionen Menschen aus dem Gesundheitswesen arbeiten und kämpfen in Deutschland Tag für Tag an vorderster Front für die Gesundheit und das Wohlergehen der Gesellschaft und gefährden dabei ihre eigene Gesundheit. REWE möchte diesen Berufsgruppen, die seit Wochen über das normale Maß hinaus arbeiten, etwas zurückgeben: Als Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz erhalten ab Montag (4. Mai) alle Corona-Helden aus dem Gesundheitswesen, wie Ärzte, Rettungssanitäter und das Pflegepersonal aus Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen beim Einkauf in den REWE-Märkten einen Rabatt von 5 Prozent gewährt.

„Wir möchten uns bei allen „Corona-Helden“ aus dem Gesundheitswesen in Deutschland, die jeden Tag mit großem Engagement und unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit unermüdlich für das Wohl der Allgemeinheit kämpfen, mit dieser Aktion bedanken. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern, Rettungssanitätern und – Sanitäterinnen aus Krankenhäusern, Arztpraxen und Altersheimen ab Montag für drei Monate bis Ende Juli einen 5-prozentigen Rabatt auf den Einkauf in allen unseren 3.600 REWE-Märkten ermöglichen können“, erklärt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

https://presse.rewe.de/artikel/corona-helden-rewe-rabatt/

 

In New York bekommt das gesammte Personal eines Krankenhauses Urlaub geschenkt:

Tausende Menschen in New York City sind mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, die Fallzahlen steigen rasant. Das Gesundheitssystem der Metropole hält der Pandemie kaum stand – die Krankenhäuser sind überlastet. Ärzte und Pfleger arbeiten unermüdlich und hart, um erkrankten Menschen zu helfen. Die Luxushotelkette Hyatt und die Fluggesellschaft American Airlines haben sich nun zusammengetan, um den Helden der Coronakrise zu danken. Wie CNN berichtet, wurde das Personal des New Yorker Elmhurst Krankenhauses vergangenen Freitag mit einer besonderen Würdigung überrascht: drei Nächte kostenloser Urlaub.

Die beiden Unternehmen verschenken kostenlose Hin- und Rückflüge mit American Airlines zu und von Hyatt-Hotels an ausgewählte Ziele in den USA und der Karibik. „Wir hoffen, dass ihnen die Pause hilft, Kraft zu tanken und mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Und dass sie unsere Wertschätzung für ihr Opfer und ihr Heldentum spüren“, sagt der American-Airlines-Chef Robert Isom.

„Wir sind Hyatt und American Airlines sehr dankbar für dieses großzügige Geschenk an unsere Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die sich im Epizentrum der COVID-19-Pandemie befanden“, sagt der Krankenhauschef, Israel Rocha, in einem Statement. Das Krankenhaus liegt im Stadtteil Queens, einem diversen sozioökonomischen Stadtteil von New York City. Laut CNN werden jährlich in diesem Krankenhaus eine Million Menschen behandelt.

https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus-in-new-york-city–krankenhausbelegschaft-bekommt-gratisurlaub-9258576.html

 

App Zwang und Fussfessel?

„Wir sind empört über die Vorschläge der CDU-Landtagsfraktion zur Einführung einer verpflichtenden Quarantäne-App und dem Tragen einer Fußfessel für Corona-Patienten.“ Das betonen die Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordneten Heike Scharfenberger und Anke Simon.

Hintergrund ist die jüngste Verlautbarung des Neustadter CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Herber, nach der Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, mithilfe einer Zwangs-App überwacht werden sollen. Wer sich nicht an die Auflagen der Gesundheitsämter halte, dem soll nach den CDU-Plänen eine Fußfessel angelegt werden.

Dazu Simon und Scharfenberger: „Die Menschen gehen verantwortlich mit der gegenwärtigen Krise um. Die bisherigen Einschränkungen persönlicher Freiheitsrechte werden bereitwillig akzeptiert. Das gilt gerade für diejenigen, die sich aufgrund einer Corona-Erkrankung oder nach Kontakt mit Erkrankten vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben haben. Die bürgerrechtsfeindlichen Methoden, die die CDU nun vorschlägt, lehnen wir daher entschieden ab.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen_artikel,-quarant%C3%A4ne-app-und-fu%C3%9Ffessel-spd-emp%C3%B6rt-%C3%BCber-pl%C3%A4ne-der-cdu-landtagsfraktion-_arid,5062037.html

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